„Von Mixed Reality bis Künstliche Intelligenz: Ist Menschsein allein nicht genug?“

„Wie nah möchten wir Menschen mit Technologie verbunden sein und wie können wir die Entwicklung von Tech-Trends wie Künstlicher Intelligenz beeinflussen?“ Alissia Quaintance, unsere Expertin aus der Produktentwicklung für neue Technologien, spricht in diesem Podcast über KI, VR und AR (Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Augmented Reality). Es ist die erste Folge des neuen Microsoft Podcast: Zwischen 0 und 1 – Tech Trends auf dem Prüfstand.

Alissia gibt hier Insights aus dem Kreationsprozess, spricht über den Stand der Entwicklung, Perspektiven und die Historie. Daraus entsteht ein schlüssiges Bild, dass auch für nicht-Techies sehr klar, umfassend und leicht verständlich ist: Super-spannend bis zur letzten Minute!

Alissia ist brilliant in ihrer einfachen und überzeugenden Darstellung dieser komplexen Thematik. Sie bietet damit einen Einstieg in genau das, was wir heute brauchen: einen breit geführten Diskurs über technologische Entwicklungen in Unternehmen und in der Gesellschaft.


Profil von Alissia Quaintance

Alissija_Quaintance_Bild_1

Alissia Quaintance ist Digital Innovation Strategist und Co-Founder von IQ Gemini und beschäftigt sich mit der Interaktion von Mensch und Technologie mit Schwerpunkt auf Mixed Reality und Künstliche Intelligenz. Als Expertin für digitale Innovation spezialisiert sich Alissia auf die Erarbeitung von Strategien für den Einsatz neuer Technologien und den gezielten Aufbau innovativer Teams für Unternehmen, Marken und Institutionen, die immersive Technologien einsetzen möchten. Ihre Mission ist es, Virtual Reality und die Mensch-Maschine-Interaktion auf eine neue Ebene zu heben.

Alissia unterstützt Branchen-Pioniere und Vordenker bei der Entwicklung von Innovationen. Sie befähigt Organisationen, bessere Fragen zum Thema Technologie zu stellen, die weit über Design und Entwicklung hinausgehen. Ihre Arbeit schlägt dabei die Brücke zwischen internen Teams von weltweit führenden Unternehmen, Tech OEMs, Kreativen, Entwicklern, Anthropologen, Verhaltenspsychologen und Kognitionsforschern – immer mit dem Ziel, Anwendungen und Technologien zu kreieren, die den Konsumenten auf einer tieferen Ebenen erreichen.

Helfen

 

Dies ist der neunte von 12 Bar-Talks mit den Werte-getriebenen Unternehmerinnen Alyssa Jade McDonald Bärtl, Martina Merz und Regina Mehler. Die drei Unternehmerinnen reden über das Thema Helfen: Ist Helfen wollen ein Treiber für vieles, was wir tun – gerade als Social Entrepreneur und in der Green Economy? Was haben Manipulation und Bevormundung damit zu tun? „Hilf mir es selbst zu tun.“  ist ein Satz von Maria Montessori. Die drei betrachten ganz unterschiedliche Aspekte …

Sie sind Change Maker, ihr Ziel: Sie treiben den Wandel im Business und in der Gesellschaft voran – für Nachhaltigkeit, Green Economy, soziale Ziele in der Gesellschaft, neue Führung in Unternehmen und für mehr Frauen als Entscheiderinnen in Spitzenpositionen. Sie tauschen sich in 10-minütigen Bar-Talks über Themen aus, die ihnen in ihren Communities immer wieder in Form von Fragen gestellt werden.

Es geht um Einschätzungen, Erfahrungen, ihren Alltag im Business und die Art und Weise, wie sie hands-on und street-smart ihre Ziele verfolgen und umsetzen. Alyssa Jade McDonald Bärtl ist Social Entrepreneur und u.a. Gründerin von ChangeMaker.land, Martina Merz ist Gründerin und Inhaberin der Agentur mërz punkt – spezialisiert auf Umwelt und Nachhaltigkeit, und Regina Mehler ist Serial Founder, Inhaberin der WOMEN SPEAKER FOUNDATION und von 1ST ROW.

Mehr Informationen finden Sie hier:

UnternehmensGrün Webseitehttp://www.unternehmensgruen.org/
mërz.punkt Webseitehttp://www.merzpunkt.de/
Women Speaker Foundation Webseitehttp://www.women-speaker-foundation.de/ facebook ▹ https://www.facebook.com/women.speaker
ChangemakerLand Webseitehttps://changemakerland.mykajabi.com/

Wo sind die Suffragetten der Digitalisierung?

Sicher sind 100 Jahre Frauenwahlrecht ein Grund zum Feiern – ein Meilenstein! Aber erst seit knapp 50 Jahren dürfen Frauen ein eigenes Bankkonto haben und seit 41 Jahren ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes einen Beruf ausüben – schon vergessen? Es wird wohl noch 216 Jahre* dauern, bis wir in Wirtschaft und Gesellschaft von Gleichheit reden dürfen.

Chart_WomeninLeadership
(Quelle: Grant Thornton „Women in Business: Turning Promise into Practice“)

„Bias is in the Code“

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt jetzt weltweit bei 20% und ist in den vergangenen 10 Jahren nur geringfügig gestiegen (um 2%): Da heißt es Ärmel aufkrempeln und kreativ werden – vor allem, wenn wir angesichts der Digitalisierung erwarten dürfen, dass Gender Bias, einprogrammiert in die Künstliche Intelligenz, Werte und Verhaltensweisen in der Zukunft unseres Alltags maßgeblich bestimmen werden. Also lassen Sie uns feiern, unsere Herausforderungen in den Fokus nehmen und aktiv angehen: Am 12. November 2018 feiern wir den 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts – und was feiern wir 2118?

robot-2167836_960_720

Es gibt viel zu tun: Die Verantwortlichen in Unternehmen könnten ihre Leadership Brand weiterentwickeln und ein breiteres Skillset für Führungskräfte kommunizieren und wertschätzen, um auch für Frauen attraktiv zu werden – Stichwort Employer Brand. Frauen können sich andererseits pro-aktiver für die Verantwortung in Führungspositionen positionieren. Wir arbeiten daran – auf unterschiedlichen Ebenen: z.B. indem wir Frauen auf die Bühne und in die Sichtbarkeit bringen, mit unseren GENERALPROBEN, mit der Strategieberatung für Führungsfrauen und für C-Suits in Unternehmen, indem wir Role Models vorstellen und Expertinnen u.a. für Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Virtual Leadership und Change aufbauen.

Sind Sie dabei?

Ab sofort können Sie Fördermitglied der WOMEN SPEAKER FOUNDATION werden:  www.wirsinddiebewegung.de

 


*Global Gender Gap Report 2017, World Economic Forum
Credits Titelfoto: Foto von Soumil Kumar von Pexels

 

41. Herbsttreffen der Medienfrauen 2018

Vom 26. bis zum 28. Oktober wird der Bayrische Rundfunk (BR) Gastgeber des 41. Herbsttreffens der Medienfrauen in München sein. Wir sprachen mit Sandra David, der Gleichstellungsbeauftragten im BR, die für das diesjährige Herbsttreffen verantwortlich zeichnet, über Tradition, Highlights, heiße Eisen und ihre Vision.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Welchen Stellenwert hat das Herbsttreffen für die Medienfrauen?                 

Sandra David: Das Herbsttreffen der Medienfrauen hat einen sehr hohen Stellenwert. Das haben wir auch in diesem Jahr in München erfahren: 48 Stunden nachdem unsere Webseite online gegangen ist, waren wir ausgebucht. Das zeigt, wie wichtig die Veranstaltung und die Themen auch nach 41 Jahren sind. Der BR ist nach 1982, 1993 und 2006 nun zum vierten Mal Gastgeber des Herbsttreffens der Medienfrauen. Die Veranstaltung ist eine ideale Kontaktbörse und ein Netzwerkforum für Medienfrauen. Auf die Teilnehmerinnen wartet ein vielfältiges Angebot: von Diskussionen, über Meinungsbildung bis hin zur gemeinsamen Zielfindung – sowohl zu beruflichen und gesellschaftlichen Themen als auch zu Medieninhalten unter Geschlechteraspekten. Die inhaltliche Gestaltung des Treffens übernimmt jedes Jahr eine andere Rundfunkanstalt von ARD, ZDF oder ORF.

Bildschirmfoto 2018-08-15 um 17.14.48
Copyright © BR/Natasha Heuse

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Was steht in diesem Jahr auf der Agenda?

Sandra David: Durch die Digitalisierung und den damit verbundenen Wandel des Begriffs „Arbeit“ ergeben sich immer neue Innovationen, Chancen und Möglichkeiten, die besonders auch Frauen entgegenkommen. Diesen positiven Spirit wollen wir unbedingt nutzen und aufgreifen. Das soll sich auch in unseren Workshop Angeboten und vor allem bei unseren erfolgreichen Frauen auf den Podien oder in den Key Notes widerspiegeln. Sie alle sind Vorbilder und können andere Frauen inspirieren.

Sabine Asgodom bspw. ist eine Frau, die sich immer wieder selbst erfunden hat. Ihr Vortragsthema ist gleichzeitig das Motto unseres Herbsttreffens: „The Sky is not the Limit.“ Sie hat gelernt, bei spannenden Herausforderungen mutig „Ja“ zu sagen und Chancen zu nutzen. Und sie ermutigt auch andere Frauen (und Männer), ebenfalls nach den Sternen zu greifen.

Dörte Maack erblindete vor 20 Jahren und geht zielstrebig ihren Weg als Moderatorin, Coach und Rednerin. Ihre inspirierenden Vorträge bieten eine große emotionale Bandbreite und bringen die Zuhörerinnen zum Nachdenken.

Siegel_Bild_1
Dr. Monique R. Siegel

Darüber hinaus gibt es hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen: bspw. zum Thema „Digitale Innovationen: Inspiration für Frauen!“ mit Prof. Dr. Dr. Birgit Spanner-Ulmer (Direktorin der Produktions- und Technikdirektion BR), Stephanie Stalf (Geschäftsführerin scanline VFX & funline MEDIA GmbH) und Yvonne Hofstätter (Juristin, Essayistin, Sachbuchautorin und eine der Initiatorinnen der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union). Eine weitere Diskussionsrunde findet zum Thema „Change in Unternehmen: Wie und wo können Frauen ihre Chancen nutzen?“ statt: mit Dr. Monique R. Siegel (Unternehmerin, Innovationsberaterin, Wirtschaftsethikerin), Dr. Alexandra Borchardt (Director of Strategic Development at Reuters Institute for the Study of Journalism) und Prof. Dr. Isabell M. Welpe (Lehrstuhl für Strategie und Organisation an der TUM).

Neues probieren wir dieses Jahr mit einem sogenannten „Fuck up“ Workshop oder einer „Praxis Simulation Burn out Prävention“ aus.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Woher nehmen Sie Inspiration und frische Ideen – was wollen Sie mit der Veranstaltung erreichen?

Sandra David: Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und höre anderen Menschen genau zu. Bei einer Bergtour oder beim Joggen am See kommen mir die besten Ideen oder Inspirationen. Mit der Veranstaltung möchte ich Frauen ermutigen, sich zu zeigen, „Ja“ zu sagen und Chancen die sich ihnen im (Berufs-) Leben bieten, zu ergreifen. Vor einigen Jahren habe ich einen Spruch gelesen „Machen ist wie wollen, nur krasser!“. Ich denke, man muss Dinge, die auf einen zukommen, anpacken – auch wenn man zunächst Respekt vor ihnen hat. Aber nur so kann man an seinen Aufgaben wachsen. Ich möchte, dass die Teilnehmerinnen neue Kraft, Inspiration und Mut mitnehmen, die sie dann für ihre Aufgaben in den Sendern nutzen. Geht nicht – gibt’s nicht!

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Was tut sich beim BR und in der ARD – was sind die „heißen Eisen“, zu denen Sie Diskussionen anstoßen wollen?

Sandra David: „Alte Eisen“ können trotzdem noch „heiße Eisen“ sein – und das Thema ist leider überhaupt nicht neu: Für uns Gleichstellungsbeauftragte ist ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im ganzen Haus, aber vor allem in den Leitungs-Ebenen ein wichtiges Ziel. Bekanntlich wird hier die Luft nach oben für Frauen nach wie vor dünn bis ziemlich dünn. Dennoch bewegt sich in unseren Häusern einiges. Vor allem hat die Studie zur Audiovisuellen Diversität der Universität Rostock einiges in Bewegung gebracht und intern für viel Gesprächsstoff gesorgt. Daraus sind konkrete Maßnahmen entstanden, die in den Häusern nun umgesetzt werden sollen, um den Anteil von Frauen in den Programmen zu erhöhen. Nichts desto trotz ist es aber auch wichtig, dass man Arbeitsflexibilisierung an neue Arbeitsbedingungen anpasst – das kommt vor allem auch Frauen zu Gute. Es erfordert allerdings einen Kultur- und Bewusstseinswandel in den Häusern: weg von der Präsenz-  hin zur Ergebniskultur. Junge Frauen erhalten ihre Nachrichten auf das Smartphone, Netzwerken findet in den Social Media Kanälen statt – und Homeoffice oder mobiles Arbeiten soll es dann nicht geben? Da können wir noch Dinge verändern und nachjustieren.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Wo soll’s hingehen mit dem Herbsttreffen – wie sieht Ihre Vision für dieses Traditions-Event aus? 

Sandra David: Es ist notwendig, verstärkt die jüngere Zielgruppe anzusprechen und mitzunehmen. Jemand, der schon länger im Berufsleben steht, ist ganz anders aufgewachsen, hat sich vielleicht gegen traditionelle Rollenklischees ganz anders durchsetzen müssen. Jüngere Frauen hingegen sind bereits mit erwerbstätigen Müttern aufgewachsen und empfinden Berufstätigkeit als ganz normal. Das Rollenverständnis hat sich schon gewandelt, weil sie anders sozialisiert sind als ihre Mütter und Großmütter: Es ist wichtig, auf ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen und ihre Lebenswirklichkeit abzubilden.

Bildschirmfoto 2018-08-15 um 17.15.14
Copyright © mauritius images / Hero Images

Es gibt mittlerweile so viele junge Frauen die sich ebenfalls für das Thema Gleichstellung engagieren und sich in Communitys vernetzen, austauschen und sich auch firmenübergreifend unterstützen, hier in München gibt es bspw. die Female Future Force. Netzwerke müssen beflügeln und einen weiterbringen. Dafür braucht es aber einen Imagewechsel, das Event kann noch hipper, cooler und moderner erscheinen. Hierfür müsste man sich von alten Traditionen verabschieden und noch mehr Platz für neue Ideen schaffen. In diesem Jahr probieren wir dies schon ein Stück weit aus.


 

Profil von Sandra David

Bild Intranet Sandra David_klein

Sandra David (wohnhaft in Prien, geboren in Augsburg) arbeitet seit ihrer kaufmännischen Ausbildung – unterbrochen von einem Auslandsaufenthalt in Spanien – beim Bayerischen Rundfunk. Nach Ihrem Marketingstudium arbeitete sie zunächst im Programm-Marketing, später dann im Eventmanagement von Bayern 1. Danach wechselte sie in das Referat Ausbildung und war dort für 40 kaufmännische Auszubildende zuständig. Seit 2014 ist sie Gleichstellungsbeauftragte des Bayerischen Rundfunks. Hier steht die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Fokus. Dazu entwickelt sie Konzepte und Maßnahmen für mehr Gleichstellung im BR. Im vergangenen Jahr unterzog sich der BR dem „Gleichbehandlungscheck“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Mit der von ihr ins Leben gerufenen After-Work Veranstaltung „Leg los!“ veranstaltet sie regelmäßig Impuls-Vorträge zur Förderung der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung .

Ihr Ziel: „Ich möchte bei allen Mitarbeitenden ein Bewusstsein für Gleichberechtigung schaffen – Klischees und Vorurteile haben da keinen Platz. Es geht darum, dass diese Veränderungen nachhaltig sind – dafür müssen alle Beschäftigten Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern als Pflichtaufgabe begreifen und vorurteilsfrei angehen.

Ihr Motto: Geht nicht, gibt’s schon – scheitern aber nicht.

 

 

Macht

 

Dies ist der achte von 12 Bar-Talks mit den Werte-getriebenen Unternehmerinnen Alyssa Jade McDonald Bärtl, Martina Merz und Regina Mehler. Die drei Unternehmerinnen reden über das Thema Macht: Ein Begriff, der negativ besetzt ist? Ein Synonym für die Freiheit zu gestalten und Entscheidungsspielräume zu nutzen? Kommt „Macht“ von „machen“? Die drei haben da ganz unterschiedliche Haltungen …

Sie sind Change Maker, ihr Ziel: Sie treiben den Wandel im Business und in der Gesellschaft voran – für Nachhaltigkeit, Green Economy, soziale Ziele in der Gesellschaft, neue Führung in Unternehmen und für mehr Frauen als Entscheiderinnen in Spitzenpositionen. Sie tauschen sich in 10-minütigen Bar-Talks über Themen aus, die ihnen in ihren Communities immer wieder in Form von Fragen gestellt werden.

Es geht um Einschätzungen, Erfahrungen, ihren Alltag im Business und die Art und Weise, wie sie hands-on und street-smart ihre Ziele verfolgen und umsetzen. Alyssa Jade McDonald Bärtl ist Social Entrepreneur und u.a. Gründerin von ChangeMaker.land, Martina Merz ist Gründerin und Inhaberin der Agentur mërz punkt – spezialisiert auf Umwelt und Nachhaltigkeit, und Regina Mehler ist Serial Founder, Inhaberin der WOMEN SPEAKER FOUNDATION und von 1ST ROW.

Mehr Informationen finden Sie hier:

UnternehmensGrün Webseitehttp://www.unternehmensgruen.org/
mërz.punkt Webseitehttp://www.merzpunkt.de/
Women Speaker Foundation Webseitehttp://www.women-speaker-foundation.de/ facebook ▹ https://www.facebook.com/women.speaker
ChangemakerLand Webseitehttps://changemakerland.mykajabi.com/

„Human is the next big thing“: Digitalisierung, leicht gemacht

„Human is the next big thing: Das ist unsere Chance!“ Dr. Rebekka Reinhard holt die Philosophie aus dem Elfenbeinturm und setzt sie da ein, wo sie hingehört: ins wirkliche Leben – in eine „VUCA“-Welt der Unübersichtlichkeit. „Das tun, was die anderen tun, war gestern. Heute sind Mut, Neugier und Selber-Denken angesagt.“ Dies ist ein Text von ihr zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 

Das rasante Tempo, mit dem Digitalisierungsprozesse unsere Realität verändern, veranlasst zum Stirnrunzeln: Wie viel Wandel pro Jahr und Tag kann der Mensch eigentlich verkraften? Dass Algorithmen, künstliche Intelligenz und smarte Objekte längst unseren Alltag mitbestimmen, formt uns nicht automatisch zu hoffnungsfrohen, „veränderungsflexiblen“ Lebewesen. Im Gegenteil. Die Umwälzungen in der Arbeitswelt, die sich schon heute bemerkbar machen, bewirken eher das Gegenteil – Veränderungsresistenz und Unfehlbarkeitsdogmatik. Beides dient der Komplexitätsreduktion in einer Zeit, in der die Gesellschaft insgesamt von nervöser Erregung, der „Macht von Stimmungen“ durchdrungen ist, wie Soziologe Heinz Bude konstatiert.

 Hierarchie-befreite Kooperation in coolen Workspaces

Kann nicht einfach alles bleiben, wie es ist? Nein. Auch in deutschen Unternehmen hat sich inzwischen herumgesprochen, dass man mit Planung und Kontrolle nicht weiter kommt. Man bekräftigt seinen Willen zur Disruption, zu Experimentiergeist und einer ordentlichen Fehlerkultur. Ohne Scheitern kein Erfolg, lautet das neue Mantra. Und was kommt nach dem erfolgreichen Scheitern, was sollte danach kommen? Ein Sinn, den man vor lauter Zahlen, Daten, Fakten ganz aus den Augen verloren hatte. „Purpose“ hat in Zeiten des Wandels Hochkonjunktur: ein Sinn, der für engagierte, intrinsisch motivierte, selbstverantwortliche Teamwork steht. Für eine Hierarchie-befreite Kooperation in coolen Workspaces, wo fröhliche Menschen in Jeans und Turnschuhen wertschätzend aufeinander einwirken, um Innovationen am laufenden Bande hervorzubringen.  „„Human is the next big thing“: Digitalisierung, leicht gemacht“ weiterlesen

12 zukunftsweisende Macherinnen in Wirtschaft und Gesellschaft

Dies ist der zwölfte von 12 Blogbeiträgen über erfolgreiche und spannende Frauen in der deutschen „New Green Economy“. Freut Euch auf Insider-Beiträge über Gesellschafts- und Wirtschaftsthemen mit frischen Perspektiven von Frauen, die etwas bewegen. Die Blogserie „12 REMARKABLE WOMEN IN GREEN ECONOMY“ ist ein Kooperationsprojekt von WOMEN SPEAKER FOUNDATIONEcopreneur und UnternehmensGrün.

Dagmar Fritz-Kramer: #HowTo combine ecofriendly buildings with great design

Für mich ist es eine Lebensaufgabe, mit ökologisch wertvollen und nachhaltig gebauten und für die Bewohner wohngesunden Gebäuden, einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Erde zu leisten. Jedes unserer aus nachwachsenden Rohstoffen und gesundheitsgeprüften Materialien realisierte Haus trägt mit einer langfristigen  Reduktion von mehr als 40 Tonnen CO2 aktiv zum Klimaschutz bei. Unsere Hausmanufaktur betreiben wir atomstromfrei mit 100 % Eigen-, und Naturstrom! Ich möchte mit meinen engagierten Mitarbeitern die Welt etwas gesünder bauen. Auch die gesunden Arbeitsplätze und die Zufriedenheit meiner Mitarbeiter*innen liegen mir sehr am Herzen.

Schon in meiner Kindheit wurde mein Bewusstsein für die Umwelt und das naturgesunde Wohnen durch den Krebstod meiner Mutter geprägt, verursacht durch Wohngifte in meinem Elternhaus. Als Konsequenz zogen wir aus diesem konventionell gebauten Haus aus und mein Vater Hubert Fritz baute für uns ein neues Ökohaus.  Gleichzeitig begann er in den 80er Jahren das gesamte Holzbauunternehmen zu einem nachhaltigen Ökohausbauunternehmen umzubauen. In der eigenen Forschungsabteilung entstanden bei Baufritz über 40 teilweise weltweite Patente für ökologisch wohngesundes Bauen.

werkshalle_klein.jpg

In der Baubranche und in der Öffentlichkeit finden auch heute noch gesundheitsgefährdende Emissionen aus Bau-, und Dämmstoffen, Klebern, Farben, etc. viel zu wenig Beachtung! Die Folge sind auch riesige Mengen an zu entsorgendem Sondermüll aus der Baubranche. „12 zukunftsweisende Macherinnen in Wirtschaft und Gesellschaft“ weiterlesen

Gender Mix

Dies ist der siebte von 12 Bar-Talks mit den Werte-getriebenen Unternehmerinnen Alyssa Jade McDonald Bärtl, Martina Merz und Regina Mehler. Die drei Unternehmerinnen reden über das Thema Gender Mix auf der Bühne und in den Führungsetagen: Wie fühlt es sich an, als einzige Frau in einem Panel, das ansonsten nur aus Männern besteht? Warum liegt im Mix die Innovationskraft?

Sie sind Change Maker, ihr Ziel: Sie treiben den Wandel im Business und in der Gesellschaft voran – für Nachhaltigkeit, Green Economy, soziale Ziele in der Gesellschaft, neue Führung in Unternehmen und für mehr Frauen als Entscheiderinnen in Spitzenpositionen. Sie tauschen sich in 10-minütigen Bar-Talks über Themen aus, die ihnen in ihren Communities immer wieder in Form von Fragen gestellt werden.

Es geht um Einschätzungen, Erfahrungen, ihren Alltag im Business und die Art und Weise, wie sie hands-on und street-smart ihre Ziele verfolgen und umsetzen. Alyssa Jade McDonald Bärtl ist Social Entrepreneur und u.a. Gründerin von ChangeMaker.land, Martina Merz ist Gründerin und Inhaberin der Agentur mërz punkt – spezialisiert auf Umwelt und Nachhaltigkeit, und Regina Mehler ist Serial Founder, Inhaberin der WOMEN SPEAKER FOUNDATION und von 1ST ROW.

Mehr Informationen finden Sie hier:

UnternehmensGrün Webseitehttp://www.unternehmensgruen.org/
mërz.punkt Webseitehttp://www.merzpunkt.de/
Women Speaker Foundation Webseitehttp://www.women-speaker-foundation.de/ facebook ▹ https://www.facebook.com/women.speaker
ChangemakerLand Webseitehttps://changemakerland.mykajabi.com/

Ehrenamt

Dies ist der sechste von 12 Bar-Talks mit den Werte-getriebenen Unternehmerinnen Alyssa Jade McDonald Bärtl, Martina Merz und Regina Mehler. Die drei Unternehmerinnen reden über die Bedeutung des gesellschaftlichen Engagements für ihre Arbeit.  

Sie sind Change Maker, ihr Ziel: Sie treiben den Wandel im Business und in der Gesellschaft voran – für Nachhaltigkeit, Green Economy, soziale Ziele in der Gesellschaft, neue Führung in Unternehmen und für mehr Frauen als Entscheiderinnen in Spitzenpositionen. Sie tauschen sich in 10-minütigen Bar-Talks über Themen aus, die ihnen in ihren Communities immer wieder in Form von Fragen gestellt werden.

Es geht um Einschätzungen, Erfahrungen, ihren Alltag im Business und die Art und Weise, wie sie hands-on und street-smart ihre Ziele verfolgen und umsetzen. Alyssa Jade McDonald Bärtl ist Social Entrepreneur und u.a. Gründerin von ChangeMaker.land, Martina Merz ist Gründerin und Inhaberin der Agentur mërz punkt – spezialisiert auf Umwelt und Nachhaltigkeit, und Regina Mehler ist Serial Founder, Inhaberin der WOMEN SPEAKER FOUNDATION und von 1ST ROW.

Mehr Informationen finden Sie hier:

UnternehmensGrün Webseitehttp://www.unternehmensgruen.org/
mërz.punkt Webseitehttp://www.merzpunkt.de/
Women Speaker Foundation Webseitehttp://www.women-speaker-foundation.de/ facebook ▹ https://www.facebook.com/women.speaker
ChangemakerLand Webseitehttps://changemakerland.mykajabi.com/

12 zukunftsweisende Macherinnen in Wirtschaft und Gesellschaft

Dies ist der elfte von 12 Blogbeiträgen über erfolgreiche und spannende Frauen in der deutschen „New Green Economy“. Freut Euch auf Insider-Beiträge über Gesellschafts- und Wirtschaftsthemen mit frischen Perspektiven von Frauen, die etwas bewegen. Die Blogserie „12 REMARKABLE WOMEN IN GREEN ECONOMY“ ist ein Kooperationsprojekt von WOMEN SPEAKER FOUNDATION, Ecopreneur und UnternehmensGrün.

Dr. Odette Deuber: #HowTo
Unternehmerischer Klimaschutz

Unternehmertum und Klimaschutz sind eng verknüpft: Beides erfordert mutige Visionen und davon konkret abgeleitete Ziele. In beiden Feldern geht es darum, loszugehen,  Erfahrungen zu sammeln und – so leidig es ist – immer wieder zu stolpern, das Knie aufzuschlagen oder sich eine blutige Nase zu holen, sich wieder aufzurappeln, neue Fragen zu stellen, zuzuhören, zu lernen und alte Gedanken und Muster über Bord werfen. Mit einer dankbaren Perspektive auf das Funktionierende. Mit einer sachlichen Analyse auf das noch nicht Funktionierende – um neue Weichen zu stellen.

Der Klimawandel ist zeitlich, räumlich und emotional weit weg, nicht fassbar – kein böser Ritter im schwarzen Gewand – und so unterschätzen wir ihn systematisch. Doch wenn wir ihn und die Gefahren und Auswirkungen auf unsere Welt ernst nehmen, überkommt uns Hilflosigkeit, Ohnmacht und Ratlosigkeit. Wenn wir ihn nur als Katastrophe wahrnehmen, wenn unser Handeln nicht mit unserem Wissen übereinstimmt, gehen wir auf Abwehr, ignorieren, reden das Problem klein und bleiben bei liebgewonnenen Gewohnheiten. Verständlich, menschlich, aber nicht die Lösung.

Baustelle_final_klein

Es ist auch die Aufgabe unternehmerischen Handels, das Begrenzen des Klimawandels als einen gesellschaftlichen Auftrag und als Chance zu verstehen, die Herausforderung anzunehmen und eine erfolgreiche Positivstrategie zu entwickeln. „12 zukunftsweisende Macherinnen in Wirtschaft und Gesellschaft“ weiterlesen