Social Distancing? Digital socializen!

Wir feiern unsere Community – mit neuen Mitgliedschaften!

Seit einem halben Jahr entwickeln wir das Konzept für unsere Mitgliedschaften – für alle, die unsere Ziele teilen. Gerade jetzt ist alles am Start und bereit zum Netzwerken und für den next Level unserer Community. Gerade jetzt können wir uns gegenseitig mit unseren gemeinsamen und persönlichen Zielen (auch digital) unterstützen:

tim-marshall-cAtzHUz7Z8g-unsplashDerzeit 40.000 Friends der WOMEN SPEAKER sharen, liken und kommentieren Content und Impulse in unseren Social Media Kanälen und auf unserem Blog, Sie inspirieren uns mit Ihrem Feedback:

Danke dafür! 

Wir haben mit viel Herzblut ein Modell entwickelt, dass jeder*m Optionen für die persönliche Entwicklung bietet und vor allem das Netzwerken eröffnet: Aus Friends werden jetzt „Partner in Crime“, wir bieten den optimalen Support für alle „Trouble Maker“, mit uns gehen „Revolutionistas“ durch die (gläserne) Decke und „Corporates in Mindshift Space“ comitten sich mit der optimalen Unterstützung ihrer weiblichen Führungsriege. Sie haben die Wahl: Ab sofort können Sie Mitglied in unserer WOMEN SPEAKER Community sein – auch wenn Sie (noch ;-)) nicht als Expertin von uns vermittelt werden: Be Part of the Gang!

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Als Mitglied bekommen Sie:

  • Zugang zu unserem Inner Circle auf Facebook und/oder LinkedIn – zum Netzwerken für alle Mitglieder
  • Webinare – inklusive oder mit Rabatt
  • GENERALPROBE –  inklusive oder mit Rabatt
  • Strategieberatung
  • Positionierungsworkshop

Die Mitgliedschaftspakete sind gestaffelt und bieten umfassende Preisvorteile für unsere Angebote – entscheiden Sie selbst: Networking and more für:

Nutzen wir die Chancen, die sich uns jetzt bieten – gestalten wir die Zukunft gemeinsam:
#wirsinddiebewegung – jetzt erst recht, auch im virtuellen Raum!

Hier können Sie Ihre Mitgliedschaft buchen.

 


 *Ja – auch Männer „dürfen“ Mitglied werden: Den Wandel schaffen wir nur gemeinsam!
Foto: Tim Marshall auf Unsplash
Titelbild: Pixabay

 

Haltung zeigen: Der Schlüssel zum Erfolg?

Fränzi Kühne, Aufsichtsrätin von Freenet und Mitgründerin der Agentur TLGG, kam gemeinsam mit ihrem Co-Founder im November mit dem klaren Statement heraus: Wir lehnen alle Speaker-Anfragen ab, wenn nicht mindestens 50% Frauen auf der Bühne sind. Bei 300 Anfragen im Jahr ist das eine Ansage. „Zukunftsthemen sind Frauenthemen. Darauf bestehen wir. Digitalisierung, Plattformen, Ökosysteme, Wertschöpfung, KI, Zukunft der Arbeit, Cybersecurity, digitale Bildung – das ist nichts für Boys’ Clubs.“, wird Fränzi Kühne zitiert. (1)

Klar, dieses Statement zahlt auf unsere Themen ein und wir haben es gefeiert und geteilt: Denn die WOMEN SPEAKER FOUNDATION ist angetreten, um mehr Frauen auf Podien und in Panels und damit in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen. Die zentralen Themen in Wirtschaft und Gesellschaft sind Frauenthemen, wie sie auch Männerthemen sind – nur gemeinsam können wir den aktuellen Herausforderungen begegnen. Aber die Haltung von Fränzi Kühne ist nicht selbstverständlich. Wir erleben oft, dass gerade Frauen diese Position in punkto Diversity als toxisch für ihre Karriere empfinden – nicht ohne Grund.

New Leadership bezieht Position

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Das, was Fränzi Kühne hier tut, hat mit den Kernprinzipien von New Leadership zu tun: Sie bezieht ganz klar Stellung zu einem gesellschaftlichen Thema. Von Unternehmen und CEOs werden heute Antworten auf die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen erwartet. Die Hälfte der 350.000 Teilnehmer*innen einer großen Studie vom März diesen Jahres sind der Ansicht, dass Unternehmen heute mehr in der Verantwortung sind, zu einer besseren Zukunft beizutragen, als die Politik. Über drei Viertel der Befragten – insbesondere Millenials – „treffen ihre Kaufentscheidungen nicht nur aufgrund des reinen Produktnutzens“, erklärt Thomas Sudholdt, Director Insights & Analytics bei Havas Media. Jüngere Generationen haben deutlich höhere Erwartungen an Unternehmen, ihre Arbeitgeber und Marken. Die Studie untermauert, dass es sich für Unternehmen lohnt, Position zu beziehen (2). Nike tut es, Gillette tut es und viele andere Unternehmen positionieren sich gegen Diskriminierung oder Fremdenhass.

Was bedeutet das für Führungskräfte?

Wer sie sind und wie sie von ihrem Eco-System inklusive der eigenen Mitarbeiter eingeschätzt werden, ist für Unternehmen heute ebenso wichtig wie das, was sie verkaufen. „Glaubwürdige Informationen und Botschaften, die zeigen, wo das Unternehmen gesellschaftlich steht und welche Werte dieses lebt, sind für Unternehmen und damit auch für die Menschen das neue Gold.“(3). Bei 79% der Unternehmen sind die Grundwerte im Führungsstil verankert. Das gilt im Vergleich dazu nur bei 34% der weniger erfolgreichen Unternehmen (4).

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Alles beginnt aber bei den Führungskräften, die Leadership auch wahrnehmen. Höhere Komplexität bei einem geringer werdenden Maß an Struktur, weniger Planbarkeit und kürzere Reaktionszeiten: um in dieser Situation erfolgreich zu sein, braucht Leadership Vertrauen und einen glaubwürdigen Wertekanon, der durch eine klare Haltung auch zu politischen und gesellschaftlichen Themen untermauert wird. Vertrauen reduziert Komplexität und Glaubwürdigkeit bietet Orientierung. Dazu gehört Mut, denn es war jahrzehntelang in den Hierarchien nicht gefragt, Haltung zu zeigen und Stellung zu beziehen zu Themen die über die Grenzen des Arbeitsalltags hinausgehen.

Ihre Haltung dazu?

Uns interessiert Ihre Meinung: Wie ist das Klima in Ihrem Unternehmen? Glauben Sie, dass Leadership durch Werte und Haltung wirksamer und erfolgreicher ist?

 


Links zu Artikeln:

(1) t3n:  Diese Aufsichtsrätin verweigert Männerrunden: „Ohne Frauen, ohne uns“

(2) „Haltung bitte! Drei Viertel der Deutschen erwartet von Marken eine klare Positionierung“ über die HAVAS Studie in Absatzwirtschaft

(3) Ernst Primosch: Retten Unternehmen und Medien unsere Demokratie? In Horizont, 5. Februar 2019

(4) Wertekommission, Initiative wertebewusste Führung (2007), Wertegetriebene Unternehmen auf dem Vormarsch