41. Herbsttreffen der Medienfrauen 2018

Vom 26. bis zum 28. Oktober wird der Bayrische Rundfunk (BR) Gastgeber des 41. Herbsttreffens der Medienfrauen in München sein. Wir sprachen mit Sandra David, der Gleichstellungsbeauftragten im BR, die für das diesjährige Herbsttreffen verantwortlich zeichnet, über Tradition, Highlights, heiße Eisen und ihre Vision.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Welchen Stellenwert hat das Herbsttreffen für die Medienfrauen?                 

Sandra David: Das Herbsttreffen der Medienfrauen hat einen sehr hohen Stellenwert. Das haben wir auch in diesem Jahr in München erfahren: 48 Stunden nachdem unsere Webseite online gegangen ist, waren wir ausgebucht. Das zeigt, wie wichtig die Veranstaltung und die Themen auch nach 41 Jahren sind. Der BR ist nach 1982, 1993 und 2006 nun zum vierten Mal Gastgeber des Herbsttreffens der Medienfrauen. Die Veranstaltung ist eine ideale Kontaktbörse und ein Netzwerkforum für Medienfrauen. Auf die Teilnehmerinnen wartet ein vielfältiges Angebot: von Diskussionen, über Meinungsbildung bis hin zur gemeinsamen Zielfindung – sowohl zu beruflichen und gesellschaftlichen Themen als auch zu Medieninhalten unter Geschlechteraspekten. Die inhaltliche Gestaltung des Treffens übernimmt jedes Jahr eine andere Rundfunkanstalt von ARD, ZDF oder ORF.

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Copyright © BR/Natasha Heuse

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Was steht in diesem Jahr auf der Agenda?

Sandra David: Durch die Digitalisierung und den damit verbundenen Wandel des Begriffs „Arbeit“ ergeben sich immer neue Innovationen, Chancen und Möglichkeiten, die besonders auch Frauen entgegenkommen. Diesen positiven Spirit wollen wir unbedingt nutzen und aufgreifen. Das soll sich auch in unseren Workshop Angeboten und vor allem bei unseren erfolgreichen Frauen auf den Podien oder in den Key Notes widerspiegeln. Sie alle sind Vorbilder und können andere Frauen inspirieren.

Sabine Asgodom bspw. ist eine Frau, die sich immer wieder selbst erfunden hat. Ihr Vortragsthema ist gleichzeitig das Motto unseres Herbsttreffens: „The Sky is not the Limit.“ Sie hat gelernt, bei spannenden Herausforderungen mutig „Ja“ zu sagen und Chancen zu nutzen. Und sie ermutigt auch andere Frauen (und Männer), ebenfalls nach den Sternen zu greifen.

Dörte Maack erblindete vor 20 Jahren und geht zielstrebig ihren Weg als Moderatorin, Coach und Rednerin. Ihre inspirierenden Vorträge bieten eine große emotionale Bandbreite und bringen die Zuhörerinnen zum Nachdenken.

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Dr. Monique R. Siegel

Darüber hinaus gibt es hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen: bspw. zum Thema „Digitale Innovationen: Inspiration für Frauen!“ mit Prof. Dr. Dr. Birgit Spanner-Ulmer (Direktorin der Produktions- und Technikdirektion BR), Stephanie Stalf (Geschäftsführerin scanline VFX & funline MEDIA GmbH) und Yvonne Hofstätter (Juristin, Essayistin, Sachbuchautorin und eine der Initiatorinnen der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union). Eine weitere Diskussionsrunde findet zum Thema „Change in Unternehmen: Wie und wo können Frauen ihre Chancen nutzen?“ statt: mit Dr. Monique R. Siegel (Unternehmerin, Innovationsberaterin, Wirtschaftsethikerin), Dr. Alexandra Borchardt (Director of Strategic Development at Reuters Institute for the Study of Journalism) und Prof. Dr. Isabell M. Welpe (Lehrstuhl für Strategie und Organisation an der TUM).

Neues probieren wir dieses Jahr mit einem sogenannten „Fuck up“ Workshop oder einer „Praxis Simulation Burn out Prävention“ aus.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Woher nehmen Sie Inspiration und frische Ideen – was wollen Sie mit der Veranstaltung erreichen?

Sandra David: Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und höre anderen Menschen genau zu. Bei einer Bergtour oder beim Joggen am See kommen mir die besten Ideen oder Inspirationen. Mit der Veranstaltung möchte ich Frauen ermutigen, sich zu zeigen, „Ja“ zu sagen und Chancen die sich ihnen im (Berufs-) Leben bieten, zu ergreifen. Vor einigen Jahren habe ich einen Spruch gelesen „Machen ist wie wollen, nur krasser!“. Ich denke, man muss Dinge, die auf einen zukommen, anpacken – auch wenn man zunächst Respekt vor ihnen hat. Aber nur so kann man an seinen Aufgaben wachsen. Ich möchte, dass die Teilnehmerinnen neue Kraft, Inspiration und Mut mitnehmen, die sie dann für ihre Aufgaben in den Sendern nutzen. Geht nicht – gibt’s nicht!

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Was tut sich beim BR und in der ARD – was sind die „heißen Eisen“, zu denen Sie Diskussionen anstoßen wollen?

Sandra David: „Alte Eisen“ können trotzdem noch „heiße Eisen“ sein – und das Thema ist leider überhaupt nicht neu: Für uns Gleichstellungsbeauftragte ist ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im ganzen Haus, aber vor allem in den Leitungs-Ebenen ein wichtiges Ziel. Bekanntlich wird hier die Luft nach oben für Frauen nach wie vor dünn bis ziemlich dünn. Dennoch bewegt sich in unseren Häusern einiges. Vor allem hat die Studie zur Audiovisuellen Diversität der Universität Rostock einiges in Bewegung gebracht und intern für viel Gesprächsstoff gesorgt. Daraus sind konkrete Maßnahmen entstanden, die in den Häusern nun umgesetzt werden sollen, um den Anteil von Frauen in den Programmen zu erhöhen. Nichts desto trotz ist es aber auch wichtig, dass man Arbeitsflexibilisierung an neue Arbeitsbedingungen anpasst – das kommt vor allem auch Frauen zu Gute. Es erfordert allerdings einen Kultur- und Bewusstseinswandel in den Häusern: weg von der Präsenz-  hin zur Ergebniskultur. Junge Frauen erhalten ihre Nachrichten auf das Smartphone, Netzwerken findet in den Social Media Kanälen statt – und Homeoffice oder mobiles Arbeiten soll es dann nicht geben? Da können wir noch Dinge verändern und nachjustieren.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Wo soll’s hingehen mit dem Herbsttreffen – wie sieht Ihre Vision für dieses Traditions-Event aus? 

Sandra David: Es ist notwendig, verstärkt die jüngere Zielgruppe anzusprechen und mitzunehmen. Jemand, der schon länger im Berufsleben steht, ist ganz anders aufgewachsen, hat sich vielleicht gegen traditionelle Rollenklischees ganz anders durchsetzen müssen. Jüngere Frauen hingegen sind bereits mit erwerbstätigen Müttern aufgewachsen und empfinden Berufstätigkeit als ganz normal. Das Rollenverständnis hat sich schon gewandelt, weil sie anders sozialisiert sind als ihre Mütter und Großmütter: Es ist wichtig, auf ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen und ihre Lebenswirklichkeit abzubilden.

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Copyright © mauritius images / Hero Images

Es gibt mittlerweile so viele junge Frauen die sich ebenfalls für das Thema Gleichstellung engagieren und sich in Communitys vernetzen, austauschen und sich auch firmenübergreifend unterstützen, hier in München gibt es bspw. die Female Future Force. Netzwerke müssen beflügeln und einen weiterbringen. Dafür braucht es aber einen Imagewechsel, das Event kann noch hipper, cooler und moderner erscheinen. Hierfür müsste man sich von alten Traditionen verabschieden und noch mehr Platz für neue Ideen schaffen. In diesem Jahr probieren wir dies schon ein Stück weit aus.


 

Profil von Sandra David

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Sandra David (wohnhaft in Prien, geboren in Augsburg) arbeitet seit ihrer kaufmännischen Ausbildung – unterbrochen von einem Auslandsaufenthalt in Spanien – beim Bayerischen Rundfunk. Nach Ihrem Marketingstudium arbeitete sie zunächst im Programm-Marketing, später dann im Eventmanagement von Bayern 1. Danach wechselte sie in das Referat Ausbildung und war dort für 40 kaufmännische Auszubildende zuständig. Seit 2014 ist sie Gleichstellungsbeauftragte des Bayerischen Rundfunks. Hier steht die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Fokus. Dazu entwickelt sie Konzepte und Maßnahmen für mehr Gleichstellung im BR. Im vergangenen Jahr unterzog sich der BR dem „Gleichbehandlungscheck“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Mit der von ihr ins Leben gerufenen After-Work Veranstaltung „Leg los!“ veranstaltet sie regelmäßig Impuls-Vorträge zur Förderung der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung .

Ihr Ziel: „Ich möchte bei allen Mitarbeitenden ein Bewusstsein für Gleichberechtigung schaffen – Klischees und Vorurteile haben da keinen Platz. Es geht darum, dass diese Veränderungen nachhaltig sind – dafür müssen alle Beschäftigten Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern als Pflichtaufgabe begreifen und vorurteilsfrei angehen.

Ihr Motto: Geht nicht, gibt’s schon – scheitern aber nicht.

 

 

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scale11: Europas größte Plattform für Start-ups

Geboren aus der Idee, im Rahmen der CEBIT eine Leuchtturmveranstaltung für Start-ups zu initiieren wurde aus scale11 in drei Jahren die Blaupause für die radikalen Veränderungen, mit denen sich die CEBIT 2018 erstmals als Digital Business Festival präsentiert. scale11 bietet in diesem Jahr einen spannenden Mix aus erprobten und innovativen Formaten für Start-ups. Angekündigt sind u.a.: eine Startup-Stage für Live-Pitches und Panel-Diskussionen, Community-Areas und Aktivitäten wie Business-Speeddatings oder ein Barcamp. Im Interview: Jutta Jakobi, Global Director ICT & Digital Business bei der Deutschen Messe AG und verantwortlich für scale11.

Frau Jakobi, was ist scale11 und was macht diese Plattform für Start-ups interessant?

Auf der CEBIT treffen Start-ups mit ihren B2B-Lösungen auf einen unglaublich großen Schatz. Jeder der 3.000 Aussteller aus der Digitalbranche ist ein potenzieller Partner, jeder Besucher ein potenzieller Kunde. Ausgangspunkt der Schatzsuche ist die Plattform scale11. Wir stellen das Netzwerken, den wichtigsten Faktor für alle Teilnehmer, in den Mittelpunkt.

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Bei der Entwicklung der Formate arbeiten wir eng mit den Kollegen vom Bundesverband Deutsche Startups zusammen und holen uns von dort immer Feedback. Auch bei der Umsetzung des Bühnenprogramms spielt der Verband eine aktive Rolle. Wir stellen den enormen Nutzen für die Start-ups in den Vordergrund. Wir nehmen den jungen Unternehmen im Prinzip die komplette Marketingarbeit, den Standbau und die -planung ab und halten ihnen den Rücken frei. „scale11: Europas größte Plattform für Start-ups“ weiterlesen

15 Jahre WoMenPower!

Zum 15. Mal wird die WoMenPower am 27. April 2018 im Convention Center auf der MESSE HANNOVER ihre Tore öffnen. Wir sprachen mit der verantwortlichen PowerWoman Maria Christina Mihm vom Kongress Management der Deutschen Messe AG. Über den Call for Papers sind wir mit 16 Expertinnen auf der Bühne und in Workshops dabei. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION engagiert sich als Kooperationspartner für die WoMenPower – Kongress, Karrieremesse und Netzwerkplattform auf der HANNOVER MESSE.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Wie hat alles angefangen – warum gibt es die WoMenPower?

Foto Tina3_smallMaria Christina Mihm: Angefangen hat alles 2004, als der damalige Vorstand der Deutschen Messe die seinerzeit visionäre Idee hatte, im Rahmen der HANNOVER MESSE Industrie, also in einem absolut männlich geprägten Umfeld, einen Kongress zum Thema „Frauen und Karriere“ zu machen. Dabei ging es zunächst vor allem darum, dem Thema „Fachkräftemangel“, insbesondere in den Ingenieursberufen, zu begegnen. Das war ja zu einer Zeit als nicht nur für den damaligen Kanzler Gerhard Schröder „Frauen und Gedöns“ noch überhaupt keine wichtige Rolle auf der Agenda spielten. Der erste Kongress war auch wirklich ganz klein, mit 80 Teilnehmerinnen und nur einer Hand voll Workshops.

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Leadership braucht Empathie: Warum Unternehmen heute auf Diversität setzen

Das Gespräch zwischen Annette Maier, Vice President & General Manager Germany VMware, und Regina Mehler erschien am 1. Februar im VMware-Blog

In der Schwanthalerstraße in München geht es geschäftig zu. Autos fahren vorbei, Menschen zu Rad oder zu Fuß eilen ihren Terminen nach – genauso wie ich. Bei der Hausnummer 100 hat die Women Speaker Foundation ihren Sitz. Regina Mehler hat sie 2010 gegründet, um für mehr Vielfalt in den Führungsetagen von Unternehmen zu sorgen. Ein Ziel, das auch mir am Herzen liegt: Unternehmen könnten erfolgreicher agieren, wenn allen Mitarbeitern – egal welcher Herkunft und welchen Geschlechts –mehr Entwicklungschancen eingeräumt werden. Über dieses zukunftsweisende Thema geht es bei meinem Treffen mit Regina Mehler.

Annette Maier: Frau Mehler, mit der Women Speaker Foundation möchten Sie für mehr Diversität in Unternehmen sorgen. Ein schönes Ziel, an dem uns bei VMware auch viel liegt – und zwar nicht allein als Selbstzweck. Sondern weil auch die Unternehmen ungemein davon profitieren. Welche Belege gibt es dafür?

Regina Mehler: Studien von Mc Kinsey und anderen Unternehmensberatungen haben überzeugend belegt, dass insbesondere Gender Diversity einen signifikanten Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat. Das war vor fünf Jahren: Damals haben wir uns mit der Women Speaker Foundation das Ziel gesetzt, mehr Frauen in die Sichtbarkeit, auf die Bühne und in Führungspositionen zu bringen. Es geht dabei auch um Führung: Innovational Leadership ist Voraussetzung für den New Way of Work und damit für den kulturellen Wandel in Unternehmen. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Wertschätzung der unterschiedlichen und individuellen Werte, Kompetenzen und Bedürfnisse jedes Mitarbeiters.

Wir übernehmen die Rolle des Change Agent. „Leadership braucht Empathie: Warum Unternehmen heute auf Diversität setzen“ weiterlesen

Im Interview: Tilman Schaich, Projektleiter MCBW START UP

Der Anteil der Gründerinnen in der deutschen Start-up Szene stieg im letzten Jahr auf gerade einmal 13,9 % an. Damit liegen wir noch unter dem europäischen Durchschnitt von 14,7 %. Venture Capital – ja oder nein? Für Start-ups ist es existentiell, den überzeugenden Pitch abzuliefern. Deshalb kooperiert die WOMEN SPEAKER FOUNDATION mit der Munich Creative Business Week (MCBW) und bietet die GENERALPROBE im Rahmen der MCBW START UP – Creative Demo Night für GründerInnen an. Die professionelle Präsentation ist Content-Marketing pur für den Erfolg des Unternehmens und den Aufbau eines Business-Netzwerks. Demnächst ist Anmeldeschluss für die Creative Demo Night im kommenden Jahr und wir möchten die Gründerinnen in unserem Netzwerk über dieses spannende Format informieren: Im Interview Tilman Schaich, Projektleiter von MCBW START UP.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Was ist das Inspirierende an der Creative Demo Night?

Tilman Schaich: Im Wesentlichen die große Bandbreite an Ideen und Geschäftskonzepten, die präsentiert werden, faszinierend. Allen gemein ist, dass sie sich durch ihre Designstrategie – also Stringenz in Produkt- und Markengestaltung – besonders hervorheben.

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Interview mit Kerstin Wagner, Chefin der Personalgewinnung der DB

Die Deutsche Bahn (DB) veranstaltet von 5. bis 11. November das größte Bewerbungsgespräch Deutschlands. Von Sonntag bis Samstag werden in sieben Städten insgesamt 3.000 Interviews angeboten. In Hamburg, München, Nürnberg, Köln, Berlin, Mannheim und Frankfurt (Main) haben Interessierte täglich von 6 bis 22 Uhr die Möglichkeit, sich zu informieren und persönlich vorzustellen. Rund 250 DB-Mitarbeiter sind im Einsatz. Die Entscheidung, ob die Bewerbung erfolgreich war, fällt direkt vor Ort.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Die Bahn plant Deutschlands größtes Bewerbungsgespräch: 3.000 Interviews an 7 Tagen in 7 Städten. Frau Wagner, ist Ihr Personalbedarf so hoch?

Kerstin Wagner: Die Deutsche Bahn stellt allein dieses Jahr über 12.000 neue Mitarbeiter ein, wir sind auf Wachstumskurs. Weil sich Bewerber inzwischen oft aussuchen können, wo sie arbeiten wollen, müssen Arbeitgeber mit innovativen Formaten um neue Mitarbeiter werben. Das liegt etwa am Arbeitsmarkt, der in bestimmten Bereichen oder Regionen enger geworden ist, vor allem im Süden des Landes. „Interview mit Kerstin Wagner, Chefin der Personalgewinnung der DB“ weiterlesen

Das gemeinsame Ziel: Mehr Awareness für tolle Frauen

Morgen findet der PANDA Automotive Contest in Regensburg statt. Im Gespräch mit Regina Mehler und der PANDA Co-Gründerin Isabelle Hoyer geht es um ihre Kooperation für das gemeinsame Ziel, Frauen in die Sichtbarkeit zu bringen. Der PANDA-Tag bietet Frauen die Möglichkeit, ihre Führungsqualitäten in verschiedenen Gruppen-Situationen zu erproben. Der persönliche Mehrwert ist vielfältig: Networking, Erfahrungsaustausch, Peer-Feedback. Zugang zum PANDA-Netzwerk und die Chance auf Prämierung, Kontakte zu Unternehmen und Jobs.

 

Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION und PANDA kooperieren bei vielen Veranstaltungen – wie kam es dazu?

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Isabelle Hoyer, Co-Gründerin von PANDA

ISABELLE HOYER: Wir kennen uns seit dem ersten PANDA Event. Ich bin auf Dich zugekommen, weil ich Dir vorstellen wollte, was wir mit PANDA planen, und um mit Dir zu überlegen, wie wir kooperieren könnten. Das war 2013 im Vorfeld der Veranstaltung im September. Wir haben ein Thema und ein Ziel und haben andere Akteure und Verbündete gesucht, gezielt Kontakte geknüpft und angestoßen. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION war mit dem Thema schon bekannt. Wir waren da sozusagen die Newbies.

REGINA MEHLER: Uns beiden war sehr klar, dass für Frauen vor allem das Awareness-Thema wichtig ist. Wir hatten gerade die Generalprobe als Format entwickelt und ich habe es auf dem PANDA-Event in einem Workshop vorgestellt – das kam bei den Teilnehmerinnen sehr gut an.

Was ist die Idee hinter Eurer Kooperation?

REGINA MEHLER: Gemeinsam können wir einfach mehr bewegen: Wir wollen ja nicht nur einfach Business aufbauen, wir wollen wirklich ein gutes Teil dazu beitragen, dass sich etwas verändert. Da muss es maximale Synergien geben. Was wir beide wollen mit der Kooperation, ist Dinge neu denken. Wenn wir etwas tun – so schätze ich uns beide ein – dann wollen wir es aktiv leben und mit neuen Ideen bestücken.

PandaISABELLE HOYER: Wir haben immer kooperiert. Regina ist seit vielen Jahren zum Beispiel Prämien-Sponsor von PANDA: Die GENERALPROBE ist ein tolles Format für uns und wir können dazu beitragen, das Format noch bekannter zu machen. Regina war im ersten Jahr auch als Speaker dabei und ich hatte einen Workshop auf dem Innovation Summit. Wir wollen unter dem Aspekt der Awareness, der Sichtbarkeit für tolle Frauen, gemeinsam noch mehr herausholen.

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